Traisentalradweg
Der Gölsentalradweg mündet bei Traisen in den Traisentalradweg, der sich seit seiner Eröffnung im Juni 2007 zu einer der beliebtesten Radrouten im niederösterreichischen Mostviertel entwickelt hat. 111 Kilometer lang ist der Radweg, der Traismauer an der Donau mit Mariazell verbindet und auch durch die Landeshauptstadt St. Pölten führt.
Auf der gemächlichen Reise zu einem der größten Wallfahrtsorte Mitteleuropas lädt der Traisentalradweg ein, sich dem sanften Takt des Flusses hinzugeben und beim Radfahren Ruhe, Sinn und Inspiration zu finden. Durch die direkte Anbindung an den Donauradweg bei Traismauer kann die kulturelle und spirituelle Entdeckungsfahrt schon beim imposanten Barock-Stift Melk mit der prachtvollen Bibliothek beginnen. Drei weitere Stifte liegen am Weg: Stift Göttweig, das Augustiner Chorherrenstift in Herzogenburg und das Zisterzienserstift in Lilienfeld. Eindrucksvoll ist auch das Ziel der Reise: Die im 14. und 15. Jahrhundert errichtete und prachtvoll barock ausgestatteten Basilika Mariazell.
Entlang der Strecke bezaubert die ständig variierende Mostviertler Landschaft: von mild bis wild, von den sanften Hügeln südlich der Donau bis hinauf in die imposante Bergwelt der Mostviertler Alpen. Zahlreiche, speziell auf Radfahrer vorbereitete Gasthöfe und Pensionen laden mit erfrischenden Getränken und regionaltypischen Schmankerln zur genussvollen Rast.
Bei Familien besonders beliebt ist die Strecke zwischen Traismauer mit dem Saurierpark und Kernhof mit dem Kameltheater. Die Route verläuft vorwiegend eben, durchwegs auf Radwegen und ruhigen Nebenstraßen, die Traisen ist stets in Sicht. Am Weg lädt eine Reihe von Attraktionen zu informativen und unterhaltsamen Stopps.
Die gemütlichere Variante wählt, wer eine Fahrt mit der Mariazellerbahn von St. Pölten bis Mariazell unternimmt – und auf dem Retourweg mit dem Rad fast durchwegs talwärts rollt. Überhaupt kann man den gesamten Traisentalradweg auch in die andere Richtung - von den Mostviertler Alpen hinab zur Donau - erradeln.
Weitere Informationen: www.traisentalradweg.at
Thermenradweg
Der Übergang vom Triestingtalradweg in den Thermenradweg erfolgt bei Leobersdorf. Von hier aus geht es in Richtung Kottingbrunn und weiter nach Baden, Gumpoldskirchen und Guntramsdorf. Entlang des Wiener Neustädter Kanals fährt man bis Achau. Weiter geht es über Vösendorf zum Friedhof Wien Inzersdorf, wo der Thermenradweg endet.
In der anderen Richtung fährt man über zwei neue Holzbrücken südlich von Leobersdorf nach Schönau an der Triesting, wo der „Eurovelo 9“ einmündet, der in absehbarer Zeit die Adria mit der Ostsee verbinden wird. Die Trasse verläuft dann auf der ebenfalls neu errichteten Unterführung unter der B 17 und über eine dritte Holzbrücke nahe Sollenau über die Piesting weiter nach Wiener Neustadt. Über Katzelsdorf, Lanzenkirchen und Schwarzau am Steinfelde mündet er in den Schwarzatalradweg.
Der Thermenradweg ist sehr familienfreundlich, doch gilt es, relativ viele Straßenquerungen zu meistern.
Weitere Informationen: www.niederoesterreich.at/themen/rad




